Für das Gelingen einer Eigenfettverpflanzung ist eine sehr schonende Technik der Fettabsaugung (Liposuktion) notwendig, da sich nur intakte Fettzellen zur Transplantation eignen. Nachdem das Fett sehr schonend abgesaugt wurde, passiert es einen Filter mit Sieb. In diesem Sieb werden nicht brauchbare Fettanteile ausgesondert. Da nur die intakten Fettzellen separiert werden ist kein Zentrifugieren mehr notwendig.


Behandlungsablauf Brustvergrößerung mit Eigenfett:

Das gewonnene Eigenfett wird mit Spritzen aufgezogen und an den gewünschten Stellen im Gewebe schonend verteilt. Um das Überleben der Fettzellen im Gewebe zu gewährleisten, werden diese in mehreren Ebenen im Gewebe ohne wesentlichen Druck verteilt. Beim Brustaufbau mit Eigenfett geht es vor allem darum, eine möglichst natürliche Brust zu modellieren. Wenn das Ziel ein möglichst großer Brustvolumenzuwachs ist, kann diese Technik nur bedingt eingesetzt werden bzw. sind mehrere Operationen im Abstand von etwa sechs Monaten notwendig.

Vor einem Brustaufbau mit Eigenfett ist auf jeden Fall eine Mammographie und eine Ultraschalluntersuchung notwendig. Die Operation dauert etwa 2-3 Stunden (Liposuction und Augmentation). Der Eingriff kann ambulant in örtlicher Betäubung, aber natürlich auch in Vollnarkose durchgeführt werden.


Tipps für einen optimalen Heilungsverlauf:

Man kann den Heilungsprozess nicht beschleunigen, aber mit einer guten postoperativen Versorgung positiv beeinflussen. Nach der Operation ist ein gut sitzender, anfangs gepolsterter Sport-BH zu tragen. Auf die Brust sollte kein Druck ausgeübt werden. Damit die transferierten Fettzellen gut einwachsen können, muss der Oberkörper gut warm gehalten werden. Damit bleibt das Gewebe gut durchblutet. An den Brüsten kann es nach dem Eingriff auch zu blauen Flecken (Hämatomen) kommen, die aber innerhalb weniger Tage abheilen. Als unerwünschte Nebenwirkungen können sich ölhaltige Knoten bilden, die auch einschmelzen können. Nicht eingeheilte Fettzellen können in seltenen Fällen zu einer Entzündung führen. Die nicht eingeheilten Anteile können auch durch eine Gewebehülle ummantelt werden. Diese Ummantelung kann dann in Lauf der Zeit auch verkalken. Ein erhöhtes Brustkrebsrisiko ist bis heute nicht beschrieben. Da es sich um körpereigenes Material handelt, kommt es zu keinen Allergien oder Abstoßungsreaktionen.

Ab etwa dem dritten Monat ist das Endergebnis stabil. Nach der Operation ist eine etwa einwöchige Antibiotikagabe Standard.


Weitere Behandlungstipps:

Nicht geeignet für Brustvergrößerung durch Eigenfett sind sehr schlanke Damen, starke Raucherinnen und Patientinnen bei deren Angehörigen in jungen Jahren schon Brustkrebs aufgetreten ist.

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